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Staudacher, Anna L.  lieferbar 
Jüdisch-protestantische Konvertiten in Wien 1782-1914
Teil 1 und 2
Erscheinungsjahr: 2004
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2004. Teil 1: 495 S., Teil 2: 838 S., zahlr. Abb. und Tab.
ISBN 978-3-631-50413-0  br.
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Preis
SFR 211.00 * 145.30 ** 149.40 135.80 £ 122.20 US-$ 210.95
  *  inkl. MWSt. - gültig für Deutschland  [Rechnungswährung] 
  **  inkl. MWSt. - gültig für Österreich
Fachgebiet
  Aussereuropäische Sprach- und Kulturwissenschaften
  Geschichtswissenschaft
Werbetext
Im Jahr 1782 wurde in Österreich das Toleranzpatent für Juden erlassen. Von dieser Zeit bis zum Ersten Weltkrieg traten in Wien an die 6000 Juden zum Protestantismus über. Viele heirateten gleich nach der Taufe, andere wieder änderten ihren Namen: Kaufleute, Akademiker, Studenten und einfache Leute. Aus den Gesuchen um Namensänderung erfahren wir auch von den Motiven, die zur Annahme der Taufe geführt haben. Die Darstellung basiert auf einer Gesamtaufnahme von evangelischen Taufmatriken in Wien, protestantische Konvertiten betreffend. Der 2. Teil, die Selektiven Edition, möge hilfreich sein für weiterführende sozialgeschichtliche, biographische und genealogische Studien. Die Konvertiten werden hier nach Familien zusammengefaßt: Ehepaare, Eltern mit ihren Kindern, Geschwister - mit den in den Quellen überlieferten Eckdaten (Geburts- und Taufdatum), Angaben zur Herkunft, zu den Eltern, zum Beruf, mit weiterführenden Quellenverweisen und gegebenenfalls kurzbiographischen Notizen.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Dekrete, Verordnungen, Erlässe - Wohnort und Arbeitsplatz - Ehepartner, Familien- und Kindertaufen - Motive zur Taufe - Der Namenswechsel - Taufpaten und Zeugen - Sozialstruktur: Herkunft, Alter, Geschlecht - Dienstboten und Angestellte - Führungskräfte - Intellektuelle - Kulturschaffende.
Rezensionen
«Es steht außer Zweifel, dass die 'Konvertitenreihe' Anna Staudachers, in der das vorliegende Werk einen wichtigen Platz einnimmt, bereits jetzt einen ganz bedeutenden, innovativen Beitrag zur Sozialgeschichte Wiens im 19. und frühen 20. Jahrhundert geleistet hat. Die noch ausstehenden Bände darf man mit großer Spannung erwarten.» (Gerald Stourzh, Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit)
Autor-/Herausgeberangaben
Die Autorin: Anna L. Staudacher, Dr. phil., Univ.-Doz., geboren 1946, Studium der Geschichte und Romanistik in Wien und Lausanne, Mitglied des Institutes für Österreichische Geschichtsforschung. Seit 1989 Lektorin am Institut für Geschichte an der Universität Wien und Projektleiterin einiger Projekte des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Seit 1996 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die Austrian Jewish Biography (ATJB) dem Institut Österreichisches Biographisches Lexikon zugeteilt. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Juden in Österreich-Ungarn, Namenswechsel und Namensveränderungen, Schriftenkunde, Biographik.
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last update: 04 February 2010  Books online: 47318