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Glatz, Lawrence F.  lieferbar 
Heinrich Böll als Moralist
Die Funktion von Verbrechen und Gewalt in seinen Prosawerken
Reihe:  Studies on Themes and Motifs in Literature  Band 42
Erscheinungsjahr: 1999
New York, Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt/M., Wien, 1999. VIII, 329 S.
ISBN 978-0-8204-4028-6  hardback
     
[Lizenz kaufen, Übersetzungsrechte] [Abdruckgenehmigung]
[PDF-Version]
Preis
SFR 65.00 * 44.20 ** 45.40 41.30 £ 37.20 US-$ 63.95
  *  inkl. MWSt. - gültig für Deutschland  [Rechnungswährung] 
  **  inkl. MWSt. - gültig für Österreich
Fachgebiet
  Germanistik
Werbetext
Heinrich Böll wird mit Recht als Moralist bezeichnet. Das Thema von Verbrechen und Gewalt, das eine zentrale Funktion in seinen Prosawerken einnimmt, wurde aber bis jetzt nicht gebührend analysiert. Diese Untersuchung zeigt wichtige Zusammenhänge zwischen den essayistischen und den fiktiven Schriften in bezug auf Verbrechen und Gewalt. Böll stellt Verbrechen und Gewalt hauptsächlich in der Form eindrucksvoller Erinnerungen dar, in denen die wahre, moralisch überlegene Natur seiner Menschen ans Licht kommt. Diese primäre Funktion widerspricht nicht seiner positiven Darstellung gewisser krimineller Taten, die vom Staat als kriminell bezeichnet werden, aber für Böll legitime Formen des Widerstands und des Protests sind. Dieses Buch dient dem Verständnis der Charakterisierung Bölls als Moralisten und trägt zu einer Klärung seines ambivalenten literarischen Vermächtnisses bei.
Autor-/Herausgeberangaben
Der Autor: Lawrence F. Glatz ist seit 1996 Assistant Professor of German am Metropolitan State College of Denver, Colorado. Er erwarb die Doktorwürde an der Pennsylvania State University im Jahre 1995. In der Bundesrepublik Deutschland studierte er in München, Kiel, Hamburg und Berlin. Außer der deutschen Nachkriegsliteratur und seinen Tätigkeiten als Sprachlehrer interessiert er sich für Multimedia und Zweitspracherwerb, Geschäftsdeutsch und deutsche Kulturgeschichte.
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last update: 03 September 2010  Books online: 48343